Kopfzeile

Inhalt

Die Brutinseln beim Alpenquai wurden im Winter 2024/25 ökologisch aufgewertet. Die Fotogalerie zeigt die Inseln vorher und nachher sowie die wichtigsten Arbeitsschritte.
Vor der Aufwertung sind die Brutinseln von Bäumen, Büschen und Neophyten überwachsen. Auf der Luftaufnahme sieht man eindrücklich, dass die Inseln dicht mit Gehölzen bewachsen sind. Luftaufnahme kurz vor vor Baustart. Die Kiesinsel wird von Büschen befreit. Gerodetes Material wird abtransportiert. Die ehemaligen Inseln waren zu hoch geschüttet. Deshalb muss Erdmaterial abgetragen werden. Auf der Kiesinseln werden die ehemaligen Büsche samt Wurzelstöcken entfernt. Neues Kies wird auf der Kiesinsel verteilt. Äste werden zu Bündeln zusammengebunden. Diese Bündel dienen als wertvoller Unterwasser- Lebensraum. Bündel aus Astmaterial werden mit Ankerstienen versenkt. Bereiche, wo der invasive Japanische Staudenknöterich wächst, werden markiert. Der Knöterich wird anschliessend ausgegraben und entfernt. Die Schilfinsel wird mit Bagger abgetragen. Wurzelstöcke sind wertvolle Verstecke für junge Fische. Sie werden in Ufernähe versenkt. Matten aus Schilfrizomen werden analog zum Rollrasen ausgerollt und versetzt. Aus den Matten mit Schilfrhizomen werden zukünftig viele Schilfpflanzen wachsen. Junger Schilf wird von verschiedenen Wasservögeln gerne gefressen. Deshalb muss er geschützt werden. Die Zäune werden entfernt, sobald der Schilf gut angewachsen ist und sich ausgebreitet hat. Kiesflächen sind attraktive Lebensräume für verschiedene Wasservögel. Damit die Inseln zukünftig vor dem Verbuschen bewahrt werden können, gibt es einen mobilen Steg für Unterhaltsarbeiten. Ende Februar 2025 sind die Arbeiten abgeschlossen. Die Inseln werden bereits wieder von Wasservögel bewohnt.